Reinmar Henschke ist als freiberuflicher Pianist und Komponist tätig und unterwegs. Stilistisch ist er mit klassischer Ausbildung im Jazz , Song, Rock, Improvisierter Musik, Theater- und Filmmusik zu hause.

In Halle/Saale (Jahrgang 59) geboren, nahm mit 6 Jahren den ersten Klavierunterricht.  Kirchenorgel-Unterricht bekam er vom Domorganisten Hans-Günter Wauer an der Kirchenmusikschule in Halle. Er bestand die Aufnahmeprüfung im Fach Orgel an der Musikhochschule ,Felix Mendelssohn Bartholdy' in Leipzig, entschied sich dennoch für ein klassisches Klavier- und Kompositionsstudium.

Mit dem Ende des Studiums begann er 1981professionell als Musiker zu arbeiten. In den 80'er Jahren lebte er in Weimar, arbeitete mit der Band Prima Klima (Jazz/Funk/Soul) welche später zum ,acoustic art trio' wurde. Mit Schlingelhof & Band war Henschke auf Tournee, vertonte Texte und arrangierte Songs (LP Schlingelhof&Band Amiga 1988). Konzerte und Tourneen durch die DDR/Polen/Ungarn und CSSR (u.a. Jazzfestival Karlovy Vary 1986).

Durch Kontakte zur Berliner Szene entstand das Trio Henschke-Saleh-Würzebesser,die Zusammenarbeit mit der Sängerin Pascal von Wroblewsky (P.v.Wroblewsky & Quartett) und dem Saxofonisten Volker Schlott (Duo Henschke-Schlott). Ebenso gehörten Solo-Konzerte zum Bestandteil seines Repertoire. Schon immer bestand großes Interesse für Theater und Film zu komponieren :

  • Der kleine Prinz - Spielgemeinde Leipzig (1981)
  • Der Fuchs und die Trauben - Stadttheater Döbeln (1986)
  • Kikirikiste - von Paul Maar - Deutsches Nationaltheater Weimar
  • Im Wirtshaus zur fröhlichen Macht - ein Franz-Fühmann-Programm mit Bernd Lange und Christoph Theusner 1989.

Seit 1989 lebt er in Berlin, und ist neben seiner Tätigkeit als Musiker an der Musikschule Kreuzberg/Friedrichshain als Dozent tätig.

  • 1990 Tournee mit dem Trio Henschke/Saleh/Würzebesser in Schweden
  • Westafrika-Tournee mit dem Trio  Wroblewsy/Klemm/Henschke 1993 (Gastauftritte bei Fela und Femi Kuti in Lagos/Nigeria). Durch die Reise inspiriert entsteht der Zyklus Bakita , 8 Impressionen für Piano.
  • Für das Kunstfest Weimar 1994 komponierte Henschke sein Percussion-Projekt , ein Zyklus für Percussion, Cello und Jazztrio (u.a. mit Wolfram Huschke cello).
  • 1995 gings nach Peking, zum dortigen ersten Jazzfestival mit dem Trio/Wroblewsky/Breitkreuz/Henschke.
  • Für den Dokumentarfilm „Traumziele Japan" lieferte Henschke die Musik (WDR 1995)
  • In Zusammenarbeit mit dem Verlag Neue Musik entstanden Kinderprogramme wie ,Im Auge des Oktopus' (1996) oder Ubenjakuma - Afrikanische Märchen mit George McLean.
  • Es bestanden weiterhin gute Kontakte nach Weimar, 1996 wirkte Henschke bei der Produktion Nieder mit Goethe! mit, eine Talkshow von H.M. Enzensberger (u.a. mit Hanna Schygulla und Günter Jauch) Kunstfest Weimar/3sat/ZDF.
  • Weitere Kompositionen für Klavier entstanden: Regenwalzer - Klavierstücke für Kinder (1997).


Ende 1996 dann erste Proben mit Ulla Meinecke, und ab dem Frühjahr'97 dann als Duo ,on the road' mit ca.100 Konzerten pro Jahr in Deutschland,Österreich und der Schweiz (CD kurz nach acht SONY 1999/ Die Luft ist rein - spv (2002).
Ein weiteres Duo entstand mit der Sängerin Bobo (,Skylark') mit eigenen Arrangements von Songs des American Songbook.

  • Inpiriert durch mehrere Reisen nach Japan entstand der Zyklus Jingoji , 6 Stücke für Piano (1998).
  • Die Komposition Ostinate de luxe - Musik für Mallet-Instrumente, Flöte und Percussion wurde vom Percussion-Projekt-Rostock in Kopenhagen uraufgeführt.
  • Besonders erwähnenswert ist das AmbienTTronic Projekt mit Rei Harakami (Japan), Nippy Noya (NL) und Volker Schlott, ein Aufeinandertreffen von Elektronischen Sound und handgemachter Musik, eine Produktion von Weimar'99, Kulturhaupstadt Europas (1999).
  • Im gleichen Jahr begann die Zusammenarbeit mit dem stuffed pupped theatre Amsterdam (Neville Tranter) mit dem Stück „re:frankenstein"  für das Henschke die Musik schrieb, und zu Aufführungen mit dem Duo Henschke/Kündgen live spielte (Weimar99/ arte 1999 / Gastspiele in Österreich, Schweiz, Portugal, Italien, Lettland, Niederlande, Norwegen, Spanien, Belgien).
  • Mit dem Projekt Hafis trifft Goethe fanden Konzerte mit iranischen Musikern in Weimar und Shiraz (Iran) anläßlich eines Deutsch-Iranischen Kulturjahres statt (2000/2001).
  • CD-Produktion mit dem OPUS-Kammerorchester Berlin als Solist (Improvisationen über klassische Themen) Kreuzberg Records (2001)  
  • Der Tunnel / Selbstgespräch nach Dürrenmatt, eine Produktion des Deutschen Nationaltheater Weimar mit dem Schauspiler Bernd Lange (2002).
  • Der Feuerring  ein pyrosacrales Machtdiagramm nach Wagner von Martin Verges, Musik R.Henschke (2002)
  • Grüße aus Dachau ein Film von Bernd Fischer / Musik R.Henschke - Egoli &Tossel (2003)
  • 7 Todsünden  ein multimediales Opernprojekt von Martin Verges, Musik R.Henschke (2003)
  • Ariadne  Ein Opernprojekt von M. Verges,Musik:Henschke /Kleiner Wasserspeicher Bln. Prenzlauer Berg (2004)
  • Das Zeitalter der Angst Lesung mit Richie Müller/ Reinmar Henschke (p) Stiftung Schloss Neuhardenberg (2005)
  • Berlin Oder Land - Eine Hommage  Komposition und Idee R.Henschke / Eine Produktion der Stiftung- Schloss-Neuhardenberg 2005
  • Denk ich an Deutschland  Lesung mit Angela Winkler und  Martin Wuttke - movimentos / Autostadt Wolfsburg 2006
  • Schinkels Molkenhaus Die Ouvertüre zu seinem Werk - Ein Film von Karl Piberhofer, Musik R.Henschke (2006)
  • Lieder aus Deutschland - Eine Zeitreise  Idee und musikalische Leitung R.Henschke, mit U.Meinecke und Bobo - Stiftung Schloss Neuhardenberg (2007)
  • Schwarzwaldliebe ein Fernsehfilm von Uwe Wilhelm, Musik R.Henschke - Ziegler-Film/ARD (2008)
  • Der kleine Unterschied ein Kurzfilm von Ruth Spichtig, Musik R.Henschke

Neben dem Schreiben und Produzieren ist Henschke nach wie vor mit eigenen Projekten live unterwegs (Henschke-Trio mit Paul Kleber b und Rainer Winch dr/HenschkeSchlott mit Volker Schlott sax und Bernhard Meyer b).
Dazu kam Ende 2007 die Zusammenarbeit mit Katja Ebstein, sowie 2008 Konzerte mit Helen Schneider.
Seit 2006 ebenso Konzerte mit Barbara Kellerbauer und Ihrem Programm ,Der Traum vom Fliegen' .
White Hour heißt das Duo mit der Sängerin Lea W. Frey. Songs von den Beatles über Jimi Hendrix bis zu Madonna werden auf ganz eigene art ,performed' (EP  songs  K13.records).
Seit 2010 Shows mit der Nina-Hagen-Rockband (u.a mit Udo Lindenberg auf dem Rockliner-Kreuzfahrtschiff).
desweiteren Konzerte mit
Till Brönner, Bill Ramsay, Jocelin B. Smith, Jannis Zotos & Band, Bayon, dem Projekt Jazz-Lyrik-Prosa  u.a.

Gastspiele in 

Europa, Westafrika, China, Japan, Russland und dem nahen Osten