HenschkeSchlott-Projekt

Volker  Schlott          -  as /ss / fl /electr.
Reinmar Henschke    -  piano/fender-rhodes /laptop
Bernhard Meyer        -  e-bass

Das Duo HenschkeSchlott gibt es seit Anfang der 90er Jahre.
Sie spielten ausschließlich eigene Musik, rein akustisch mit Saxofonen und Flügel.
Die erste gemeinsame CD erschien 1993 („Influence" - Acoustic Music Records),
ein Live-Mittschnitt von einem Konzert in der Schlosskirche  Ettersburg (bei Weimar).
Seit Mitte  der  90er  beschäftigt sich Henschke zunehmend mit elektronischen Bestandteilen in der Musik , im eigenen Studio wird geschraubt und probiert. Er lernt den japanischen Electronic-Musiker
Rei Harakami kennen und das Duo wird zum Quartett (Nippy Noya/perc.) und presentiert mit großem Erfolg im Sommer 1999 in Weimar das AmbienTTronic-Projekt.
Es war ein Aufeinandertreffen von handgemachter Musik und elektronischen Klängen.
Diese Grundidee zog sich in der nächsten Zeit wie ein roter Faden durch die Arbeit des Duos.
Das Ergebnis liegt in Form ihrer aktuellen CD ‚Cafe Thiossane' vor, im eigenen Studio produziert und vom Label Ozella (Dagobert Böhm) veröffentlicht.
Die Kritik reagiert  mit Begeisterung:

The "Kind of Blue" of the Lounge Generation  (2005 mouvemenent nouveau )
Jazz oder doch Cross-Over?
,Ein wahres Erlebnis ist diese Platte von Volker Schlott (sax/fl/electr) und Reinmar Henschke (p/keyb/electr), die von Nippy Noya (Perc) sowie Pascal von Wroblewsky (Vocals) begleitet werden. Wichtig ist dabei vor allem ein Satz, den das Künstlerinfo plakativ und provozierend ganz nach oben stellte: „Man muss seine Herkunft, den Jazz, nicht verleugnen, um frei mit elektronischen Elementen umgehen zu können. Einfache musikalische Strukturen sind geradezu prädestiniert für virtuose Improvisationen."
Selten war diese eine so in die Tat umgesetzte Versprechung und Wahrheit wie bei HenschkeSchlott. Jazz fließen zu lassen stellt sich als großes Plus dieser Platte heraus. Nämlich in Elektro und alle weiteren Zeitgeist- Strömungen fließen zu lassen. Klischees müssen beide nicht bemühen, denn scheinbar schütteln sie die Arrangements und Ideen nur so aus dem Ärmel und schaffen es die Zeit unbemerkt vergehen zu lassen. Und dann ist es eine gute Platte.      www.ozellamusic.com
Seit Nov.2005 gibt es dieses Projekt live zu erleben, allerdings unter Hinzunahme von  zwei Musikerkollegen . „Wir haben erkannt, dass es sehr schwierig ist, so ein Konzept auf eine Live Situation zu adaptieren, deshalb haben wir uns auf die Suche gemacht und sind fündig geworden'.


Der Bassist Bernhard Meyer, noch Student am Jazz-Institut-Berlin, wurde von V.Schlott èntdeckt und hat nach sehr kurzer Zeit  das Bandkonzept  so verinnerlicht, als wäre er schon immer dabei gewesen. Er besitzt genau die richtigen musikalischen Schwingungen, bedient genau die Ästhetik der Musik  und strahlt noch dazu  für einen jungen Menschen eine unglaubliche Ruhe aus.